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FDP Bundesverband

Suchtprävention und Therapieangebote

Sucht ist eine Krankheit. Diese Erkenntnis ist Grundlage für die liberale Sucht- und Drogenpolitik. Repressive Maßnahmen sind zum Schutz der Allgemeinheit notwendig. Im Vordergrund aber steht das Bestreben, durch geeignete Präventionsmaßnahmen das Entstehen von Sucht gleich welcher Art schon im Ansatz zu verhindern. Dabei gilt die besondere Verantwortung den Kindern und Jugendlichen. Prävention heißt für uns: Aufklärung auch durch die Medien, Beratungsstellen, Fortbildung von Berufszweigen, die mit gefährdeten Gruppen zu tun haben, Stärkung der Selbsthilfe, Präventionsprogramme in Schulen und Kindergärten, spezielle Programme für gefährdete Kinder, z.B. aus Suchtfamilien, Schaffung von Lebenschancen durch Bildung und akzeptable Lebensverhältnisse. Neben der Prävention geht es darum, den Menschen, die dennoch in Abhängigkeit geraten sind, möglichst gut zu helfen durch: die schnelle Verfügbarkeit auf den Individualfall zugeschnittener Therapieangebote; Überlebenshilfen, wie z.B. Konsum-räume, Substitutionsbehandlung mit Methadon, Abgabe von Heroin (sofern die Modellvorhaben erfolgreich sind) und Integrationshilfen.

FDP im Deutschen Bundestag, Stichwort Sucht- und Drogenpolitik, Unsere Argumente von A bis Z.
18.01.2007
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