Lexikon: Kriminalitätsbekämpfung

Aufrufe bisher: 588  Druckversion anzeigen

Positionen

Opferschutz

FDP Bundesverband

Der Schutz und die Rechte des Opfers von Gewaltverbrechen gehören in den Mittelpunkt des Strafverfahrensrechts. Im Strafverfahren muss daher ein möglichst schonender Umgang mit Gewaltopfern im Vordergrund stehen. Jede an einem Strafverfahren beteiligte Person hat Anspruch auf einen fairen Umgang. Das Opfer von Gewalttaten muss als eigenständige Rechtspersönlichkeit, mit eigenen subjektiven Rechten, in Strafverfahren ausgestattet werden. Die FDP hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Verbesserungen für Opfer durchgesetzt (Opferanspruchssicherungsgesetz, Zeugen- und Opferschutzgesetz, Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor Sexualstraftätern). Darüber hinaus fordert die FDP die Zulassung der Nebenklage sowie die Bereitstellung eines Opferanwalts im Jugendstrafverfahren. Eine stärkere Akzentuierung der Opferinteressen ist geeignet, die Einsicht und das Verantwortungsbewusstsein beim jugendlichen Straftäter zu fördern. Zudem muss das Opferentschädigungsgesetz auch diejenigen Fälle erfassen, in denen deutsche Staatsangehörige von terroristischen Gewaltakten im Ausland betroffen sind.

FDP im Deutschen Bundestag, Stichwort Opferschutz, Unsere Argumente von A bis Z.

Dieser Eintrag wurde zuletzt am 18.01.2007 bearbeitet




 
Das phpVerbandCMS benötigte 28 Datenbankabfragen und 0.316 Sekunden zum Erstellen der Site. | GZIP ist aktiviert