
Die FDP Thüringen setzt sich ein für:
Seit Jahren sinkt stetig die Zahl der Niederlassung von Berufseinsteigern. Mediziner, die aus Altersgründen in den Ruhestand gehen, finden kaum interessierte Nachfolger. Zudem schrumpft der Anteil ambulanter Leistungen - Leistungen, für die niedergelassene Ärzte bezahlt werden, während der Anteil der stationären Behandlung im Krankenhaus steigt. Die Arbeitsbedingungen niedergelassener Ärzte müssen daher verbessert werden, um diesen Bereich sowohl für Neueinsteiger als auch für bereits praktizierende Ärzte wieder attraktiv und lohnenswert zu gestalten. Ohne entsprechende Maßnahmen ist eine flächendeckende und hochwertige ärztliche Versorgung in Zukunft nicht mehr gegeben.
Vgl.: Landesfachausschuss Gesundheit, Soziales, Gleichstellung und Familie, Antrag Nr. 21, Verbesserung der finanziellen Situation niedergelassener Ärzte, Außerordentlicher Landesparteitag der FDP Thüringen, 23. 4. 2006.

Die FDP Thüringen fordert:
Ein Arzt ist Helfer in außergewöhnlichen Situationen aber auch gleichzeitig ein Unternehmer mit Rechten und Pflichten. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen so auszugestalten, daß er beiden Aspekten seines Berufes nachkommen kann.
Vgl.: Schwenk, Lulita, Presseveröffentlichung, Lulita und die Gesundheit, 20. 2. 2002 Vgl.: Weber, Volker, Presseveröffentlichung, Gesundheit muß bezahlbar bleiben, 8. 7. 2002 Vgl.: Schwenk, Lulita, Presseveröffentlichung, Der über „Sozialschwache“ herzog, 8. 10. 2003. Vgl.: Guttmacher, Dr. Karlheinz, Presseveröffentlichung, Gesundheitspolitik zu neuen Ufern, 11. 12. 2003. Vgl.: Schwenk, Lulita, Presseveröffentlichung, Praxisgebühr sofort abschaffen, 20. 1. 2004. Vgl.: Landesfachausschuss Gesundheit, Soziales, Gleichstellung und Familie, Antrag Nr. 20, Ausbildung und Vergütung von Allgemeinärzten, Außerordentlicher Landesparteitag der FDP Thüringen, 23. 4. 2006, Bleicherode.
Die FDP Thüringen tritt ein für:
Viele Studenten und Ärzte entscheiden sich gegen eine Tätigkeit im allgemeinmedizinischen Bereich, bevorzugen eher andere Fachrichtungen bzw. den Verwaltungs- und Forschungsbereich. Ein Mangel an Allgemeinmedizinern, eine Überalterung noch praktizierender Ärzte und letztlich ernste Versorgungslücken sind abzusehende Entwicklungen. Ziel unserer Politik ist es, die Attraktivität dieser Fachrichtung hinsichtlich Ausbildungsqualität und Bezahlung zu erhöhen. Wieder mehr Studenten sollen sich für die Allgemeinmedizin entscheiden. Für Krankenhäuser muß es attraktiv und lohnenswert sein, Allgemeinmediziner auszubilden.
Vgl.: Landesfachausschuss Gesundheit, Soziales, Gleichstellung und Familie, Antrag Nr. 20, Ausbildung und Vergütung von Allgemeinärzten, Außerordentlicher Landesparteitag der FDP Thüringen, 23. 4. 2006, Bleicherode.